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Reisen und COVID-19-Pandemie – Einreisebeschränkungen weitgehend aufgehoben

Corona Tests an deutschen Flughäfen., © dpa / Sven Simon
Aufgrund der Covid-19-Pandemie bestehen nur noch Reisebeschränkungen bei der Einreise aus Virusvariantengebieten. Hier gilt eine Nachweis- und Quarantänepflicht. Beschränkungen für die Einreise aus anderen Ländern wurden aufgehoben.
Keine Einreisebeschränkungen seit dem 11. Juni 2022
Seit 11.06.2022, sind sämtliche COVID-19-Einreisebeschränkungen nach Deutschland vorläufig aufgehoben. Seit diesem Zeitpunkt sind Einreisen nach Deutschland wieder zu allen Reisezwecken zulässig (auch zu Tourismus- und Besuchsreisen). Für die Einreise nach Deutschland ist keine Vorlage eines Impfnachweises, Genesenennachweises oder Testnachweises mehr erforderlich. In der Volksrepublik China ansässige Personen benötigen jedoch auch weiterhin einen wichtigen Grund zur Einreise nach Deutschland (Gegenseitigkeitsvorbehalt) – dies gilt nicht für in der Volksrepublik China ansässige deutsche Staatsangehörige.
Regelungen bei der Einreise aus Virusvariantengebieten
Länder, in denen Virus-Mutationen weit verbreitet sind, werden von der Bundesregierung als so genannte Virusvariantengebiete eingestuft. Die Liste der aktuellen Virusvariantengebiete wird auf der Webseite des Robert-Koch-Instituts (RKI) veröffentlicht.
Für Einreisende, die sich innerhalb von 10 Tagen vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem solchen Gebiet aufgehalten haben, gelten besondere Vorgaben. Auch dürfen Beförderungsunternehmen (z.B. Airlines) Passagiere aus einem Virusvariantengebiet nur in Ausnahmefällen nach Deutschland bringen. Einreisende müssen Ihre Einreise online anmelden, einen Nachweis über ihre Impfung, Genesung oder Testung vorlegen und sich 14 Tage in Quarantäne begeben. Einzelheiten finden Sie unten.
Für Einreisen aus anderen Ländern (die nicht als Virusvariantengebiet eingestuft sind) gelten keine besonderen Vorgaben bei der Einreise. Insbesondere ist keine Anmeldung notwendig und auch kein Testnachweis notwendig.
Beförderungsverbote aus Virusvariantengebieten
Für Länder, in denen Virus-Mutationen weit verbreitet sind (so genannte Virusvarianten-Gebiete), besteht ein Beförderungsverbot. Beförderungsunternehmen, z.B. Flug- oder Bahngesellschaften dürfen keine Personen aus diesen Ländern nach Deutschland befördern. Die Beförderung ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen möglich, insbesondere
Für deutsche Staatsangehörige und Personen mit Wohnsitz und bestehenden Aufenthaltsrecht in Deutschland, sowie ihre Ehepartner, ihre Lebensgefährten (bei Einreise von außerhalb der EU, Großbritannien und Nordirland: nur Lebensgefährten aus dem selben Haushalt) und ihre minderjährigen Kinder
- für Personen, die in Deutschland nur umsteigen und
- in wenigen weiteren Sonderfällen.
Auch in diesen Ausnahmefällen ist vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung sowie eine COVID-19-Testung / anderer Nachweis erforderlich und die geltende Quarantänepflicht für Einreisende zu beachten. Weitere Informationen finden Sie weiter unten.
Weitere Informationen zu dem Beförderungsverbot finden Reisende auf der Webseite des Bundesinnenministeriums sowie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums. Die Liste der Virusvarianten-Gebiete wird auf der Webseite des Robert-Koch Instituts veröffentlicht.
Testpflicht und Nachweispflicht bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet
Reisende ab zwölf Jahren, die sich in den letzten 10 Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen zwingend über ein PCR-Testnachweis verfügen. Ein Antigentest oder ein Genesenen- oder Impfnachweis reichen nicht aus.
Grundsätzlich darf der Test zum (geplanten) Zeitpunkt der Einreise maximal 48h alt sein. Bei Einreise mit einem Beförderungsunternehmen (z.B. Fluggesellschaft) darf der PCR-Tests davon abweichend zum (geplanten) Zeitpunkt des Beginns der Beförderung (z.B. Abflugszeit) maximal 48h zurückliegen.
Diese Nachweispflicht besteht auch für Flugreisende, die lediglich an einem Flughafen in Deutschland umsteigen. Dies gilt sowohl für den Non-Schengen-Transit aus bzw. in Drittstaaten außerhalb der EU als auch für Durchreisen aus bzw. in Schengen-Staaten.
Testnachweise müssen dem Beförderungsunternehmen vor der Reise zur Überprüfung vorgelegt werden. Nur im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr oder im grenzüberschreitenden Kurzstreckenseeverkehr kann die Vorlage auch noch während der Beförderung erfolgen. Der Nachweis ist außerdem den deutschen Grenzbehörden bei der Einreise auf Anforderung vorzulegen.
Quarantäne für Einreisende aus Virusvariantengebieten
In Deutschland gilt eine Absonderungspflicht gemäß der Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundesgesundheitsministeriums .
Nach der neuen Einreiseverordnung gilt bei Einreise nach Deutschland mit Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet innerhalb der letzten 10 Tage die Pflicht,
- sich nach der Einreise in Deutschland unmittelbar an ihren Zielort begeben und
- sich dort für 14 Tage häuslich absondern (Quarantäne).
Während dieser Quarantäne ist es nicht erlaubt, das Haus oder die Wohnung zu verlassen oder Besuch zu empfangen.
Die Quarantäne endet automatisch, wenn die Einstufung des betroffenen Landes als Virusvariantengebiet aufgehoben wird (Entlistung).
Ausnahmen von der Quarantänepflicht:
Die Absonderungspflicht gilt nicht für Personen, die
- lediglich durch ein Virusvariantengebiet durchgereist sind und dort kein Zwischenaufenthalt hatten,
- nur durch Deutschland durchreisen und das Land auf schnellstem Weg wieder verlassen,
sich im Rahmen des Grenzverkehrs weniger als 24 Stunden in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder für bis zu 24 Stunden in die Bundesrepublik Deutschland einreisen,
Grenzpendler oder Grenzgänger sind - mit der Maßgabe, dass die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.
Weitere Informationen finden Reisende auf der Webseite des Bundesgesundheitsministeriums.