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Entwicklungszusammenarbeit

Papas en terrazas

Papas en terrazas, © GIZ

17.07.2018 - Artikel

Die deutsche EZ mit Ecuador reicht bis in das Jahr 1962 zurück. Heute zählt sie zu den zentralen Elementen der deutsch-ecuadorianischen Beziehungen und beinhaltet sowohl technische als auch finanzielle Maßnahmen. Die Bundesrepublik Deutschland gehört zu den wichtigsten bilateralen Gebern, die sich in Ecuador engagieren.

Die Bundesregierung bekennt sich zur Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie als universalem Rahmen für die deutsche Entwicklungspolitik. Daher tragen alle Anstrengungen Deutschlands im Rahmen der EZ in Ecuador zum Erreichen der nachhaltigen Entwicklungsziele bei. Inhaltlich konzentriert sich die Zusammenarbeit mit Ecuador vorrangig auf zwei Schwerpunkte: Das Hauptaugenmerk der Kooperation liegt dabei auf dem ersten Schwerpunkt: Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen. Die Handlungsfelder gliedern sich in den Waldschutz & die Artenvielfalt, den Schutz und die nachhaltige Nutzung von Küsten- und Meeresbiodiversität sowie die Anpassung an den Klimawandel und Klimaschutz. Neben grünen Themen engagiert sich die Bundesregierung im zweiten Schwerpunkt „Staat, Demokratie und Teilhabe“ mit zwei Vorhaben im Bereich Stadt-und Gemeindeentwicklung sowie im Rahmen des Themengebietes Reformen und Governance mit der Thematik Antikorruption, Transparenz und Bürgerbeteiligung. Im Bereich Stadt-und Gemeindeentwicklung spielt insbesondere die rasante Urbanisierung, die Ecuador vor große Herausforderungen stellt, eine wichtige Rolle.

Weitere wichtige Vorhaben außerhalb der Schwerpunkte der deutschen EZ mit Ecuador sind die berufliche Bildung, die Unterstützung Ecuadors bei der Aufnahme von Migranten und Flüchtlingen an der Nordgrenze zu Kolumbien sowie die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen. Dabei ist die aktive Einbeziehung von Zivilgesellschaft und Privatsektor für die deutsche EZ wesentlich, um eine nachhaltige Entwicklung zu erreichen.
Seitens der Bundesregierung bringen sich folgende Ministerien in die entwicklungspolitischen Themen mit ein:
-    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
-    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB)
-    Auswärtiges Amt (AA)
-    Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

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