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Beglaubigungen, Beurkundungen, Apostille

Diverse Stempel an einer Halterung

Beglaubigung, © Photothek.de

01.12.2017 - Artikel

Allgemeine Hinweise

Beglaubigungen

Um einen langen Aufenthalt im Wartebereich des Konsulats zu vermeiden bietet die Botschaft ab sofort folgende Vorgehensweise für Kopie- und Übersetzungsbeglaubigungen an:

1. Die zu beglaubigenden Unterlagen können per Post/Servientrega an die Botschaft übermittelt werden. Neben den Unterlagen benötigt die Botschaft ein Anschreiben, in dem Sie genau beschreiben, welche Art von Dienstleistung sie benötigen. Sie müssen außerdem Ihre Mailadresse und Telefonnummer angeben, für die weitere Bearbeitung und Terminvergabe. Bitte schicken Sie die Unterlagen an  folgende Adresse:

Embajada de la República Federal de Alemania, Sección Consular, Av. Naciones Unidas E10-44 y República de El Salvador, Edificio Citiplaza, piso 14,  Casilla 17-17-536, Quito, Ecuador

Wichtig: Der Antrag kann nur bearbeitet werden, wenn von allen Unterlagen das Original und die notwendigen Kopie eingereicht  werden, und Dokumente, die für die Verwendung in Deutschland eine Apostille benötigen müssen diese bereits beinhalten. Bei Kopienbeglaubigungen müssen vollständige, gut lesbare Kopien von Vorder- und Rückseite eingereicht werden. Das Fertigen von Kopien in der Botschaft ist nicht möglich. 

2. Die Botschaft überprüft die Unterlagen auf Vollständigkeit und Richtigkeit (bei Übersetzungen), berechnet die Gebühren hierfür. 

3. Die Botschaft setzt sich per E-Mail mit Ihnen in Verbindung, um einen Termin für die Abholung der Unterlagen zu vereinbaren und teilt die Höhe der Gebühren mit. Bei unvollständigen Anträgen werden entweder die fehlenden Dokumente nachgefordert (diese sind ebenfalls per Post/Servi Entrega zu übermitteln) oder ein Termin für die Abholung der nicht beglaubigten Unterlagen vereinbart. 

4. Zu dem per Mail vereinbarten Termin kann der Antragsteller oder eine von ihm bevollmächtigte Person (einfaches Schreiben ist ausreichend) mit gültigen Personalausweis erscheinen und erhält die beglaubigten Unterlagen gegen Zahlung der Gebühren per Kreditkarte (Achtung: Nur Kreditkarte, Zahlung per Debit-Karte ist nicht möglich) oder mit passendem Bargeld. Aus hygienischen Gründen bitten wir darum die Beträge passend mitzubringen.

Für die Unterschriftsbeglaubigung ist eine persönliche Vorsprache mit Termin der Unterschriftsinhaberin oder des Unterschriftsinhabers unter Vorlage ihres oder seines Reisepasses/Personalausweises, anhand dessen eine zweifelsfreie Identifizierung der Passinhaberin oder des Passinhabers möglich ist, notwendig (Terminsystem).

Beglaubigungen sind gebührenpflichtig; die Gebühren bemessen sich bei Unterschriftsbeglaubigungen nach dem Wert des zugrunde liegenden Rechtsgeschäfts (mindestens € 20,00), Kopienbeglaubigungen kosten € 1,00/angefangene Seite, jedoch mindestens € 10,00 zum jeweiligen Tageskurs in US-Dollar. Gebührenbefreit sind Beglaubigungen im Zusammenhang mit Rentenangelegenheiten und Studienbewerbungen; für Studienbewerberinnen und Studienbewerber werden bis zu vier Kopien pro Original kostenfrei beglaubigt. Bitte bringen Sie einen Nachweis über die Bewerbungen bei den Universitäten mit.

Bescheinigungen

Die Botschaft kann konsularische Bescheinigungen über Sachverhalte und zu personenbezogenen Angaben o.Ä. erteilen. Derartige Bescheinigungen sind gebührenpflichtig und kosten € 25,00 zum jeweiligen Tageskurs in US-Dollar (Terminsystem).

Beurkundungen

In der Botschaft können notarielle Beurkundungen für ausgewählte Rechtsgeschäfte vorgenommen werden. Beurkundungen sind gebührenpflichtig, die Höhe der Gebühren bemisst sich nach dem zugrunde liegenden Rechtsgeschäft. Für Beurkundungen wie Vaterschaftsanerkennungen und Zustimmungserklärungen zu Vaterschaftsanerkennungen, Sorgerechtserklärungen oder eidesstattliche Versicherungen muss vorab per Email ein Termin vereinbart werden.

Kontaktformular

Zusätzliche Informationen zu diesen Themen finden Sie hier: 

Auswärtiges Amt


Apostille


Im Urkundenverkehr zwischen Deutschland und Ecuador müssen Urkunden des Ausstellerstaats in der Regel mit einer Apostille versehen werden, um von Behörden des nicht-ausstellenden Staates angenommen zu werden.

Deutschland und Ecuador sind Mitglied des Haager Übereinkommens zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Legalisation vom 05.10.1961, d.h. die Behörden des urkundenausstellenden Staates bringen eine Apostille an ihren Urkunden an.

Eine Apostille ist eine Echtheitsbestätigung auf einer öffentlichen Urkunde, bezogen auf die Unterschrift und die Eigenschaft, in welcher die unterzeichnende Person gehandelt hat, sowie auf das Siegel, bzw. den Stempel. Sie wird erteilt durch eine eigens dazu bestimmte Behörde des Staates (Apostillebehörde), in dem die Urkunde errichtet worden ist.

Apostillebehörde in Ecuador ist das Außenministerium - Cancillería.

In Deutschland ist die Apostillebehörde für Urkunden des Bundes das Bundesverwaltungsamt in Köln.

Für Urkunden der deutschen Landesverwaltung, Gerichte oder Notare sind dies von den Ländern bestimmte Landesbehörden, wie Innenministerinnen und Innenminister/-senatorinnen und senatoren, Regierungspräsidentinnen und Regierungspräsidenten, Gerichtspräsidentinnen und Gerichtspräsidenten.
Im Zweifelsfall bitte die urkundenausstellende Behörde bezgl. der Zuständigkeit der Apostilleanbringung kontaktieren.

Weitere Auskünfte zum Apostilleverfahren in Ecuador finden Sie auf der Webseite des ecuadorianischen Außenministeriums:

http://www.cancilleria.gob.ec/legalizaciones-apostillas/


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